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<channel><title><![CDATA[Inergy Consulting - PM Blog]]></title><link><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog]]></link><description><![CDATA[PM Blog]]></description><pubDate>Sat, 09 May 2026 00:43:37 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Autopsie am lebenden Projekt(management)]]></title><link><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/autopsie-am-lebenden-projektmanagement]]></link><comments><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/autopsie-am-lebenden-projektmanagement#comments]]></comments><pubDate>Wed, 17 Feb 2021 08:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/autopsie-am-lebenden-projektmanagement</guid><description><![CDATA[       &#8203;Kleinere Anlageninvestitionen, mittelgro&szlig;e Umbauprojekte bei Bestandsanlagen oder EPC - Gro&szlig;projekte scheitern in projektorientierte Unternehmen - leider - erschreckend oft. Doch wie im Unternehmen mit dem "Untergang"&nbsp;der jeweiligen Projekt- "Titantic" umgehen?&#8203;  Post- mortem- Projektanalyse  Jede Projektmanagementbibel kennt und beschreibt es - die post- mortem- Analyse: das Debriefing oder Lessons Learned nach der Projektumsetzung. Der positive und negative [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="http://www.inergy-consulting.com/uploads/1/1/7/9/117907699/operation-am-lebenden-pm_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><br /><font color="#3f3f3f">&#8203;Kleinere Anlageninvestitionen, mittelgro&szlig;e Umbauprojekte bei Bestandsanlagen oder EPC - Gro&szlig;projekte scheitern in projektorientierte Unternehmen - leider - erschreckend oft. Doch wie im Unternehmen mit dem "Untergang"&nbsp;der jeweiligen Projekt- "Titantic" umgehen?<br />&#8203;</font></div>  <h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Post- mortem- Projektanalyse</font></h2>  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Jede Projektmanagementbibel kennt und beschreibt es - die <em>post- mortem- Analyse</em>: das Debriefing oder Lessons Learned nach der Projektumsetzung. Der positive und negative Erfahrungs- und Wissensschatz wird zusammengetragen, um f&uuml;r die Zukunft zu (ver)lernen. <br /><br />Bei erfolgreichen Projekten feiert man sich gegenseitig, bei Gescheiterten wird versucht alles blo&szlig; schnell zu vergessen, ggf. noch ein Schuldiger ausfindig zu machen und dann wieder sich dem daily project- business zu widmen. Doch ist ein Debriefing nach dem Projekt(miss)erfolg wirklich sinnvoll?<br /><br />K&ouml;nnen oder wollen wir uns nach einem 1-j&auml;hrigen Projektmartyrium an die Fehler, Missverst&auml;ndnisse, eingetretenen Risiken, Handlungsschw&auml;chen, uvm. wirklich erinnern? <br /><br />Liegt es &uuml;berhaupt am Projektvorhaben selbst oder sind es die Projektmethoden und -prozesse, welche zum "Projekt-Herzinfarkt" gef&uuml;hrt haben? Kennen wir &uuml;berhaupt die Projekt- Todesursache? Oder ist es ein Multiorganversagen des gesamten Projektmanagement- Organismus?<br /><br />W&uuml;rde man das tote Projekt am Operationstisch obduzieren und mit viel Aufwand die Todesursache kl&auml;ren - h&auml;tten wir wirklich soviel gewonnen? Oder ist der Zeitpunkt f&uuml;r eine Autopsie nach dem Projekt nicht doch schon falsch gew&auml;hlt? <br /><br />Folgende Annahme und Fragstellung: Analysieren wir ein gescheiteres Projekt nach einem Jahr, haben wir vielleicht die genaue Projekt- Todesursache nach einem Jahr gefunden. Die Learnings flie&szlig;en somit (mehr oder weniger) nach einem Jahr in das Unternehmen retour - und verbessern es (hoffentlich) f&uuml;r zuk&uuml;nftige Projektvorhaben. Frage: Wie viele Projekte mit z.B. den selben Projektstrukturen, den selben Abwicklungsprozessen, &auml;hnlichen Projektbeteiligten, usw. werden parallel innerhalb eines Jahres im Unternehmen abgewickelt? Bei wie vielen Projekten k&ouml;nnten &auml;hnliche Fehler, als wie beim gescheiterten Projekt, eintreten?</span></div>  <h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Pr&auml;- mortem Projektanalyse</font></h2>  <div class="paragraph"><span style="color:rgb(63, 63, 63)">&nbsp;Hier setzt die <em>pr&auml;- mortem- Projektanalyse</em> an: Vor Projektbeginn oder w&auml;hrend der Umsetzungsphase f&uuml;hren Projektteams - mit Unterst&uuml;tzung einer externen Beratung -&nbsp; eine Projekt- "Autopsie"&nbsp; durch. Ziel liegt in der Statusaufnahme des Projekt-"Patienten":</span><br /><br /><ul><li><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Anamnese des Projektes&nbsp;("&nbsp;Projekt- "Krankheitsgeschichte" bei bereits realisierten&nbsp;Projekten)</span></li><li><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Gesundheitscheck des Projektmanagements (PM- Rahmenbedingungen, Struktur des PM-Office, Projektdetails, , etc.)</span></li><li><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Diagnose des aktuellen Projektes (vertragliche - prozessuale - organisatorische Untersuchung, akt. Projektsituation und Schmerzen im Projekt, etc.)&nbsp;</span></li><li><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Untersuchung auf Basis eines "Worst-Case-Szenarios". </span></li></ul><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Beim Worst- Case-Szenario stellen sich die Teammitglieder bspw. die &Uuml;berschrift eines Zeitungsartikels vor, die vom grandiosen Scheitern des Projektes berichtet. Auf Basis dieser fiktiven Annahme werden m&ouml;gliche Ans&auml;tze f&uuml;r das Herzversagen des Projektes untersucht. h&ouml;rt sich theoretisch und fiktiv an. Jedoch hat schon vor 30 Jahren eine Studie der Cornell University folgendes gezeigt: Stellen sich Menschen ein reales zuk&uuml;nftiges "Worst-Case-"Ereignis vor,&nbsp; erh&ouml;ht sich die F&auml;higkeit, Ursachen f&uuml;r dieses fiktive Szenario herauszufinden, um 30%. Dies f&uuml;hrt unausweichlich zum Gedankengang " Wie h&auml;tte es nur blo&szlig; soweit kommen k&ouml;nnen?".<br /><br />Je gr&uuml;ndlicher die <em>pr&auml;-mortem- Projektanalyse</em> ausf&auml;llt, desto besser beugt sie dem Tod des Projekt(managements) im Unternehmen vor - und die <em>post- mortem- Projektanalyse</em> ist weniger schmerzhaft.<br />&#8203;</span></div>  <div class="paragraph"><span style="color:rgb(213, 213, 213)">Autor: Dr. David Kronawettleitner</span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Lenin versus modernes Projektcontrolling]]></title><link><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/lenin-versus-modernes-projektcontrolling]]></link><comments><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/lenin-versus-modernes-projektcontrolling#comments]]></comments><pubDate>Sat, 12 Sep 2020 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Projektcontrolling]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/lenin-versus-modernes-projektcontrolling</guid><description><![CDATA[Wenn&nbsp; Projektteams, Projektleiter oder PMO-Leiter vom Projektcontrolling sprechen, r&uuml;ckt leider zu oft&nbsp;das Wort&nbsp;" Kontrolle" in den Vordergrund. Viele Projektbeteiligte gehen dann in der Annahme, dass es sich hier rein um die Kontrolle der Aufgaben oder&nbsp;Arbeitsergebnisse dreht.&nbsp;Wem wird denn auch schon gerne auf die Finger geschaut? Denken Sie rein an Polizeikontrollen oder an die&nbsp;Zollabfertigung am Flughafen.&nbsp;Projektcontrolling hat zu unrecht ein&nbsp;neg [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font color="#515151">Wenn&nbsp; Projektteams, Projektleiter oder PMO-Leiter vom Projektcontrolling sprechen, r&uuml;ckt leider zu oft&nbsp;das Wort&nbsp;" Kontrolle" in den Vordergrund. Viele Projektbeteiligte gehen dann in der Annahme, dass es sich hier rein um die Kontrolle der Aufgaben oder&nbsp;Arbeitsergebnisse dreht.&nbsp;Wem wird denn auch schon gerne auf die Finger geschaut? Denken Sie rein an Polizeikontrollen oder an die&nbsp;Zollabfertigung am Flughafen.&nbsp;Projektcontrolling hat zu unrecht ein&nbsp;negatives Image - und ein&nbsp;russischer Revolution&auml;r&nbsp;hatte hierbei einen wesentlichen Anteil daran.<br /><br />Vor einiger Zeit bin ich wieder auf einen schweizer Artikel mit nachfolgendem Titel gesto&szlig;en:</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font size="4"><font color="#00b0f0" size="5">Was&nbsp;haben Projektcontroller und Lenin&nbsp;gemeinsam?</font></font><br /></blockquote>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:57.29794933655%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:right"> <a> <img src="http://www.inergy-consulting.com/uploads/1/1/7/9/117907699/editor/bild1_4.png?1529506330" alt="inergy consulting Projektcontrolling" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:42.70205066345%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph"><font color="#515151">Man k&ouml;nnte sagen " Beide sind Despoten!" Aber die Antwort wird Sie verbl&uuml;ffen. Der allseits bekannt Leitsatz "<em>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser</em>" wird dem russischen Revolution&auml;r Lenin zugschrieben. Sinngem&auml;&szlig; schrieb Lenin 1914 in einem Aufsatz &uuml;ber Abenteuertum "<em>nicht aufs Wort glauben, aufs Strengste pr&uuml;fen - das ist die L&ouml;sung der marxistischen Arbeiter</em>" (Quelle: Z&uuml;richer Tagesanzeiger, 06.03.2007)</font><br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:25px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Im ersten Moment w&uuml;rde man sagen, dass in dem Leitsatz gen&uuml;gend Wahrheit steckt - da man&nbsp;Menschen kontrollieren sollte, um wirklich sicher zu sein, dass die geforderten Arbeiten in dem vorgegebenen Zeitrahmen ausgef&uuml;hrt werden.&nbsp;Manche Projektcontroller und Projektleiter haben diese Aussage zur innersten Doktrin f&uuml;r sich gemacht - und Kontrollieren auf "Teufel- komm- raus".</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="5">Empowerment als Projekt-Leitbild</font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Aber muss man denn wirklich in Echtzeit die Aufgaben und (Teil-)Ergebnisse der&nbsp;Projektmitarbeiter kontrollieren, um sicher zu gehen, dass das Projekt nicht in Schieflage ger&auml;t? W&uuml;rde man ein Projekt wie eine autokratische Diktatur f&uuml;hren, macht ein Projekt-"Polizeistaat" sicherlich Sinn.<br />Doch diese Verhaltensweise trifft nur mehr bedingt in projektorientierten Unternehmen zu. Der englische Begriff "Empowerment" (dt. Selbstverantwortung und Selbstbestimmung) und der Ansatz der Eigenkontrolle von Mitarbeitern schreitet in langsamen Schritten in den Projekten voran. </font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font size="4"><font color="#00b0f0" size="5">Vertrauen durch Kontrolle?</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Aber wie steht es nun mit dem Kontrollieren in den Projekten? Schwebt im Hinterkopf noch der&nbsp; Leitsatz "<em>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser</em>"? Nehmen wir eine Situation her: Ihr 5-j&auml;hriger Sohn m&ouml;chte mit seinen Freunden nach drau&szlig;en um Fussball zu spielen. Als Elternteil, bitten Sie Ihren Sohn jedoch vorher sein Zimmer noch aufzur&auml;umen. Nachdem Ihr Sohn&nbsp;alles wegger&auml;umt hat,&nbsp; kontrollieren Sie dies nat&uuml;rlich -&nbsp;ob alles am richtigen Ort verstaut wurde. Danach bekommt er&nbsp;das GO.&nbsp;Wenn es immer wieder der Fall ist, dass Ihr Sohn&nbsp;mit den Freunden Fussballspielen m&ouml;chte&nbsp;und vorher aber alles wegr&auml;umen muss - Kontrollieren Sie&nbsp;das Ergebnis&nbsp;wirklich immer? Wahrscheinlich wird von Ihnen&nbsp;irgendwann&nbsp;die Frage kommen, ob er schon alles wegger&auml;umt hat, bevor er raus geht.&nbsp;Wenn die Antwort Ja w&auml;re,&nbsp;darf er auch spielen gehen&nbsp;- Ohne dass Sie das Ergebnis kontrollieren. Wieso? - Weil Sie nach der Zeit ein Vertrauen in die Aussage Ihres Sohnes haben.</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font size="4"><font color="#00b0f0" size="5">Kontrolle schafft Vertrauen</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Umgelegt auf die Projektwelt merken Projektbeteiligte, wenn&nbsp;Ihr Projektleiter&nbsp;Ihnen vertraut oder doch lieber kontrolliert, um sicher zu sein, dass alles OK ist.&nbsp; Herrscht eine Vertrauensbasis in Projektteams, nehmen Projektmitarbeiter die &Uuml;berpr&uuml;fung von Arbeitsergebnissen nur mehr bedingt als Kontrolle wahr. Kontrolle in angemessener Form&nbsp;ist ein einfaches und wirksames mit Mittel, um den Projektstatus zu einem Zeitpunkt zu erfassen. Das Projektcontrolling - oder besser "<em>die &Uuml;berwachung des Projektstatus</em>" - dient als Dialog zwischen Projekleiter und Projektmitglied, um Problemen, Abweichungen und&nbsp;Schwierigkeiten&nbsp; zu erkennen. </font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font size="4"><font color="#00b0f0" size="5">Kontrolle ohne Vertrauen = Projekt-"Polizeistaat"</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Ohne einem Vertrauen, besteht die "Angst" der Projektbeteiligten vor den potentiellen Konsequenzen bei Projektabweichungen.&nbsp;Offenheit, Vertrauen und die Bereitschaft von individueller L&ouml;sungsfindung&nbsp;&nbsp;f&uuml;hrt zu einem modernen Controlling-Ansatz.&nbsp;M&uuml;sste man die Projektbeteiligten immer kontrollieren, w&auml;re dies der erste Vertrauensbruch. Durch das Empowerment der Projektbeteiligten ist eine Flexibilit&auml;t in der Erreichung der individuellen Arbeitsergebnisse unumg&auml;nglich.</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font size="4"><font color="#00b0f0" size="5">Vertrauen ohne Kontrolle = Blindes Vertrauen</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Jegliche Kontrolle ohne einer Vertrauensbasis ist jedoch sinnlos. Ein Mitarbeiter wird nur volle Leistung und Engagement bringen, wenn er das Vertrauen des Projektleiters "genie&szlig;t" und immer die M&ouml;glichkeit von Unterst&uuml;tzung besteht. Aber wie w&uuml;rde man dann das Projekcontrolling anlegen- ohne dass es als Kontrolle angesehen wird?</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="5">Management by Wanderung- Around</font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Die sinnvollste Echtzeit-&Uuml;berwachungsmethode im Projektcontrolling ist die "Stichprobenkontrolle". In einem vordefinierten Controllingintervall (z.B. 1x monatlich) erfolgt ein offizielles Projekt-Reporting mittels standardisierten Project Progress Reports. Zwischen den Controllinintervallen ist stichprobenartige &Uuml;berwachung (mittels einem <em>Management by Wanderung Around-Ansatz</em>) seitens des Projektleiters angesagt. Selbstst&auml;ndigkeit und das Empowerment der Projektbeteiligten muss hierbei unangetastet bleiben um modernes Projektcontrolling zu erm&ouml;glichen.</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <div class="paragraph">Autor: Dr. David Kronawettleitner<br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Agiles Projektmanagement -  Allheilmittel oder Berater-"Bullshit"?]]></title><link><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/agiles-projektmanagement-allheilmittel-oder-berater-bullshit]]></link><comments><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/agiles-projektmanagement-allheilmittel-oder-berater-bullshit#comments]]></comments><pubDate>Sat, 11 Jan 2020 08:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Agiles Projekmanagement]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/agiles-projektmanagement-allheilmittel-oder-berater-bullshit</guid><description><![CDATA[Bereits seit einigen Jahren ist der Begriff "Agilit&auml;t" in Unternehmen in aller Munde. Eine Horde von Unternehmensberatern, Consultants und selbsterkorenen Besserwissern sind auf dem Zug der agilen Unternehmens-"Bekehrung" aufgesprungen und&nbsp;predigen, dass agiles Projektmanagement DAS Allheilmittel f&uuml;r Projekte sein soll.   Agile Bekehrung&nbsp;als reine Berater- "Panikmache"  Eine Vielzahl von&nbsp;Consultants werfen mit Begriffen, Konzepten und "selbst-"bew&auml;hrten Methoden run [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:justify;"><font color="#3f3f3f">Bereits seit einigen Jahren ist der Begriff "Agilit&auml;t" in Unternehmen in aller Munde. Eine Horde von Unternehmensberatern, Consultants und selbsterkorenen Besserwissern sind auf dem Zug der agilen Unternehmens-"Bekehrung" aufgesprungen und&nbsp;predigen, dass agiles Projektmanagement DAS Allheilmittel f&uuml;r Projekte sein soll. </font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="5">Agile Bekehrung&nbsp;als reine Berater- "Panikmache"</font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Eine Vielzahl von&nbsp;Consultants werfen mit Begriffen, Konzepten und "selbst-"bew&auml;hrten Methoden rund um das agile (Projekt-)Management um sich. Im guten Glauben an diese Consultants vertrauen Unternehmen dem Rat und den Meinungen dieser "Spezialisten" und kr&auml;mpeln Ihr Projektmanagement dementsprechend um. Aber haben&nbsp; die Unternehmer&nbsp;die Standpunkte und Philosophien&nbsp;hinsichtlich agilem&nbsp;(Projekt-)Management&nbsp;hinterfragt? Geht wirklich gar nichts mehr, wenn man agile Grunds&auml;tze nicht beachtet? Oder ist das doch einfach nur&nbsp;ein g&auml;ngiges Berater- Bla-Bla, garniert mit einem Zuckerguss Bl&ouml;dsinn? Nach meiner Einsch&auml;tzung trifft Berater-"Bullshit" eher daf&uuml;r zu - aber wieso?</font></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a> <img src="http://www.inergy-consulting.com/uploads/1/1/7/9/117907699/berater-bullshit_orig.png" alt="inergy consulting Agiles Projektmanagement" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Als verkaufsf&ouml;rdernde Wirkung bringen agile Prediger&nbsp; folgende Argumente zum agile Projektmanagement ins Feld:</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:16px;"></div>  <div class="paragraph"><ul><li><em><font color="#da4444" size="5"><font size="4">"Agiles Management ist ein Must-Have f&uuml;r moderne Unternehmen."</font></font></em></li><li><em><font color="#da4444" size="4">"Ihr m&uuml;sst jetzt agil Arbeiten, sonst zieht die Digitalisierung an euch vorbei."</font></em></li><li><em><font color="#da4444" size="4">"F&uuml;hrung durch den Projektleiter ist unwirksam - die F&uuml;hrung muss agil sein."</font></em></li><li><em><font color="#da4444" size="5"><font size="4">"Agiles Projektmanagement bietet besseres Handling von Projekt&auml;nderungen."</font></font></em></li></ul></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:29px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Alles was von den Beratern als NEU, MODERN, RADIKAL und EXTREM angepriesen wird, verkauft sich nat&uuml;rlich auch besser als (Alt-)Bew&auml;hrtes. Konservative Branchen, wie der Maschinen- &amp; Industrianlagenbau sowie die Bauindustrie lassen sich schon etwas von dem agilen Allheilmittel verzaubern - gerade auch wenn Consultants erz&auml;hlen, dass man auf den agilen Zug jetzt aufspringen muss, andernfalls&nbsp; kann man heutzutage keine Gro&szlig;projekte mehr abwickeln und&nbsp;der Wettbewerb ergattert die zuk&uuml;nftigen Auftr&auml;ge.</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:27px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">"Agilit&auml;t" l&auml;sst die Kassen klingeln - da die konservativen Unternehmen im guten Glauben sind, neue und moderne Grunds&auml;tze bringen eine schnellere Projektabwicklung, weniger Projektaufwand, effizienteres Handeln &nbsp;und somit mehr Deckungsbeitrag. Die Kombination von klassichen Projektmanagement-Methoden wird von diesen Consultants als Wirr-Warr und gar Teufelswerk angesehen&nbsp; - es gilt nur das "Entweder-Oder-Prinzip".</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:27px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Aber woher kommt das agile Management eigentlich? Die Idee des agilen Projektmanagement entstand aus der IT-Branche mit den&nbsp;vielfach katastrophalen IT-Projekten, welche neu Methoden suchten, um Projekte endlich erfolgreich abzuwickeln (z.B. siehe Chaos-Report der Standish Group&nbsp;von 30.000 untersuchten IT-Projekten; Ergebnis: Durchschnittliche Termin&uuml;berschreitung: 222%; Durchschnittliche Kosten&uuml;berschreitung: 189 % bei IT-Projekten). Das die IT-Branche neue Wege ben&ouml;tigte, um Projekte erfolgreich abzuhandeln liegt wohl auf der Hand. Die bekanntesten agilen Methoden wie SCRUM und Kanban entstanden und wurden/werden&nbsp;in der IT eingesetzte und als bew&auml;hrtes "Medikament" verkauft. Doch die SCRUM- und Kanban-Anwender haben heute erkannt, dass eine Kombination von klassischen und agilem Projektmanagement zielf&uuml;hrend ist - abh&auml;ngig vom Projekt, der Situation, den Mitarbeitern, dem Markt und dem Unternehmen.</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="5">Agilit&auml;t vs. Dynamik</font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Das Projektgesch&auml;ft ver&auml;ndert sich - keine Fragen. Es wird schneller durch die k&uuml;rzeren Gesamtlaufzeiten, komplexer infolge der auftraggeberseitig gew&uuml;nschten Rund-um-Sorglos-Pakete (GU-Projekte) und monet&auml;r enger, aufgrund der geringeren Deckungsbeitr&auml;ge. Aber bring agiles Management wirklich eine Verbesserung?</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:35px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Gehen wir in den Grundsatz was "Agilit&auml;t" f&uuml;r Projektbeteiligte bedeutet. <br /><br /><font color="#00b0f0">Agilit&auml;t ist die F&auml;higkeit...</font></font><ul><li><font color="#00b0f0">&Auml;nderungen zu akzeptieren</font></li><li><font color="#00b0f0">schneller auf Bedingungen zu reagieren und</font></li><li><font color="#00b0f0">diese &Auml;nderungen zu bew&auml;ltigen.</font></li></ul></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:35px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Im Kern zielt agiles Projektmanagement auf dem Umgang mit &Auml;nderungen, mit einem geringen b&uuml;rokratischen Aufwand und wenigen Regeln ab. Aber machen dies Projektleiter denn nicht ohnehin schon (ohne agile Methoden)?<br /><br />Projektleiter von (Gro&szlig;-)Projekten und speziell im Generalunternehmerbereich wissen nur zu gut, dass &Auml;nderungen im Projektgeschehen einen normalen Sachverhalt darstellen. Aufgrund der Vielzahl an Fremdgewerken, Sublieferanten und Schnittstellen ist das Handling von &Auml;nderungen (bspw. aufgrund konstruktiver Erfordernissen, statischen Berechnungen, bautechnischen Gegebenheiten, etc.) als Generalunternehmer ein "Daily-Business". Diese &Auml;nderungen k&ouml;nnen in Realisierungsprojekte aber nur bis zu einem gewissen Grad und Projektstadium&nbsp; (aufgrund Umsetzbarkeit, vertraglichen Pflichten und&nbsp;p&ouml;nalisierten Terminen) umgesetzt werden.&nbsp;Die Projektleiter kennen die Dynamik der Projekt&auml;nderungen und wissen auch damit gekonnt umzugeben. Ist also der Umgang mit dieser Projektdynamik also automatisch "agil"?</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="5">Agil vs. Project Change Management </font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Im klassichen Projektmanagement gibt es das &Auml;nderungsmanagement (Change Request oder Project Change Management) wo mit &Auml;nderungsw&uuml;nschen in einem geordneten Weg umgegangen wird. Unternehmen der konservativen Branchen sind aufgrund der Regularien, Unternehmensstrukturen "gezwungen" klassisches Projektmanagement einzusetzen. Funktioniert dieses klassiche Projektmanagement - kann auch das &Auml;nderungsmanagement sauber funktionieren - und da ben&ouml;tigt man die Methoden des agilen Projektmanagements nur bedingt bis gar nicht. Nat&uuml;rlich kann man das klassiche Projektmanagement um diese agilen Methoden erg&auml;nzen, aber notwendig ist es nicht - auch wenn Ihnen die Beraterbranche dies wei&szlig; machen will.</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:35px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Agiles Projektmanagement macht Projekte zwangsl&auml;ufig nich schneller oder besser. Wenn auf &Auml;nderungen in Bau- &amp; Industrieanlagenprojekten nur bedingt eingegangen wird, werden die Methoden des agilen Projektmanagements eine bedingte oder keine Besserung bringen.&nbsp;&nbsp; Klassisches Projektmanagement bietet das Fundament f&uuml;r eine strukturierte prozessuale Abwicklung von Projekten. Ein sauberes Project Change Management ist ein probates Mittel, um mit der Dynamik im Projektgeschehen umgehen zu k&ouml;nnen.<br /><br />Somit lassen Sie sich nicht von der agilen Bekehrung blenden. Es ist KEIN Allheilmittel, sondern wird von so manchen Dienstleistern als das Must-Have verkauft - und f&auml;llt dann unter die Kategorie "<font color="#00b0f0">Berater-Bullshit</font>".</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <div class="paragraph">Autor: Dr. David Kronawettleitner<br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Der General und das hybride Projektmanagement]]></title><link><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/der-general-und-das-hybride-projektmanagement]]></link><comments><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/der-general-und-das-hybride-projektmanagement#comments]]></comments><pubDate>Sat, 12 Oct 2019 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Hybrides PM]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/der-general-und-das-hybride-projektmanagement</guid><description><![CDATA[Wie auch heutige Projektleiter stand vor fast 240 Jahren der preu&szlig;ische General Carl von Clausewitz vor denselben Herausforderungen. Beide besch&auml;ftigten sich mit komplexen Systemen sowie der Dynamik&nbsp;von Pl&auml;nen.  Plan vs. Realit&auml;t  Komplexit&auml;t und Unsicherheiten in industriellen Gro&szlig;projekten sind keine neuzeitlichen Ph&auml;nomene des digitalen Zeitalters. Der Begriff der "Friktion" spielt hierbei eine zentrale Rolle. General Carl von Clausewitz verglich (183 [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font color="#515151">Wie auch heutige Projektleiter stand vor fast 240 Jahren der preu&szlig;ische General Carl von Clausewitz vor denselben Herausforderungen. Beide besch&auml;ftigten sich mit komplexen Systemen sowie der Dynamik&nbsp;von Pl&auml;nen.</font></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font size="4"><font color="#00b0f0" size="5">Plan vs. Realit&auml;t</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Komplexit&auml;t und Unsicherheiten in industriellen Gro&szlig;projekten sind keine neuzeitlichen Ph&auml;nomene des digitalen Zeitalters. Der Begriff der "Friktion" spielt hierbei eine zentrale Rolle. General Carl von Clausewitz verglich (1832) das physikalische Prinzip der Reibung (Friktion) mit der Kriegsf&uuml;hrung. Hierbei verstand er die Friktion als jene Schwierigkeit, welche das Geplante von dem Realen unterscheidet und dies das Ergebnis wesentlich beeinflusst. Von Clausewitz betrachtete die Soldaten als Individuen, welche Ihrer eigenen Friktion unterliegen. Durch die Dauer des komplexen Vorhabens (Kriegshandlungen), w&auml;chst die Friktion, infolge der nicht vorhersehbaren Ereignisse. Diese Friktion&nbsp;wirkt somit wesentlich&nbsp; auf den urspr&uuml;nglichen Schlachtplan ein.</font></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="5">Accept changes</font></blockquote>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a> <img src="http://www.inergy-consulting.com/uploads/1/1/7/9/117907699/bild1_3_orig.png" alt="inergy consulting" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Sind Parallelen&nbsp;zum modernen Projektmanagement erkennbar? Ja, eindeutig. Realisierte Projekte unterscheiden sich immer wieder wie Sie urspr&uuml;nglich am Papier geplant wurden.&nbsp;Gr&uuml;nde sind die zahlreichen mehr oder weniger beeinflussbaren Faktoren, welche im Zuge der Projektumsetzung auftreten. Ob fehlerhafte Komponentenauslegungen,&nbsp;Lieferverz&ouml;gerungen w&auml;hrend der Beschaffungsphase&nbsp;oder der Kunkurs von Sublieferanten f&uuml;hrt zu unvorhersehbaren Projekt-"Zuf&auml;llen". Doch was nun tun?<br />F&uuml;r von Clausewitz war klar, dass Abweichungen und Unw&auml;gbarkeiten w&auml;hrend einer Schlacht zu akzeptieren sind und diese zum Vorteil f&uuml;r sich zu nutzen sind. Im agilen Manifest von SCRUM lautet das 4. Prinzip auch "<em>Reagieren auf Ver&auml;nderungen ist wichtiger als Befolgung eines Plans</em>".</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="5">Reagieren Sie agil</font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Aber wer w&uuml;rde schon auf eine &Auml;nderung nicht Reagieren? Jeder (gute) Projektleiter&nbsp;wei&szlig;, dass Abweichungen&nbsp;zu Projekteinwirkung f&uuml;hren und somit eine Folgewirkung auf Kosten, Termin oder die Qualit&auml;t des Liefer- &amp; Leistungsumfangs hat. Jedoch gibt es in so manchen Projekten "statische Projektpl&auml;ne" - wo man auf die urspr&uuml;nglich erstellten Kosten- oder Terminpl&auml;ne beharrt.&nbsp;Planungen sind speziell bei&nbsp;GU-Projekten mit der Vielzahl an Schnittstellenthemen immens wichtig - keine Frage. Doch muss auf ver&auml;nderte Projektbedingungen die Notwendigkeit von Anpassungen folgen. Projektleiter sind gefordert auf diese Dynamik im Projektgeschehen&nbsp;flexibel zu (re)agieren. Ein Terminplan ist kein Papier, dass einmal erstellt und dann an die B&uuml;rowand geklebt wird - sondern ein Plan, bei welchem sukzessive Anpassungen erforderlich sind. </font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="5">Agiles Handeln als Normalzustand</font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Das flexible und dynamische Handeln in sich ver&auml;ndernden Umst&auml;nden ist heute genauso wichtig, wo sie zu Zeiten von General von Clausewitz&nbsp;waren. Infolge der immer komplexer werdenden Gro&szlig;projekte, des stetig steigenden Zeit- und Kostendrucks ist davon auszugehen, das Agilit&auml;t im Projektgeschehen&nbsp;f&uuml;r zuk&uuml;nftige Projektleiter unerl&auml;sslich ist.&nbsp;Da stellt sich dann nat&uuml;rlich die Frage, wieso denn Projekte noch planorientiert und nicht vollkommen agil (mittels SCRUM) realisiert werden. Die Frage kann klar beantwortet werden: "Weil vollkommen agiles Handeln in manchen Vorhaben einfach nicht funktioniert". Stellen Sie sich vor der General von Clausewitz w&auml;re mit seinen Truppen einfach vor ein Schlachtfeld getreten und h&auml;tte dann Schachzug f&uuml;r Schachzug umgesetzt - ohne jedoch einen gesamtheitlichen Plan und Zielvorstellung zu haben.</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="5">Hybrides&nbsp;Handeln = Das Beste aus 2 Welten</font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Hybrides Handeln in komplexen Vorhaben ist das Zauberwort. Kombinieren Sie flexibel und situationsbezogen die klassischen Projektmethoden mit den neuen agilen Ans&auml;tzen (SCRUM, Kanban). Kombinieren Sie beide Welten in den Rahmenbedingungen, welche vorgegeben sind. Am Schlachtfeld als auch im Projekt sind durchdachte Pl&auml;ne und dynamisches Handeln gefragt, um ambitionierte Ziele zu erreichen.</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <div class="paragraph">Autor: Dr. David Kronawttlitner<br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Agiles Projektmanagement - eine reiner Modetrend?]]></title><link><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/agiles-projektmanagement-eine-reiner-modetrend]]></link><comments><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/agiles-projektmanagement-eine-reiner-modetrend#comments]]></comments><pubDate>Sat, 15 Jun 2019 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Agiles Projekmanagement]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/agiles-projektmanagement-eine-reiner-modetrend</guid><description><![CDATA[       Modetrends gibts es viele - sie kommen und gehen. Viele veraltete Trends - werden nach Jahren wieder&nbsp;aus der Kiste herausgeholt und zu DEM neuen Trend und&nbsp;zum Must-Have auserkoren.&nbsp;Doch sollte man wirklich auch jeden Bl&ouml;dsinn in der Mode mitmachen?    Aktuell sind helle oder wei&szlig;e&nbsp;Sportschuhe - zumeist mit gewebten Muster - f&uuml;r den "Casual -Freizeit Look" ein Muss, speziell f&uuml;r den angesagten Trendsetter. Man muss es einfach tragen, um on vogue zu  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a> <img src="http://www.inergy-consulting.com/uploads/1/1/7/9/117907699/bild1x_orig.png" alt="inergy consulting David Kronawettleitner" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Modetrends gibts es viele - sie kommen und gehen. Viele veraltete Trends - werden nach Jahren wieder&nbsp;aus der Kiste herausgeholt und zu DEM neuen Trend und&nbsp;zum Must-Have auserkoren.&nbsp;Doch sollte man wirklich auch jeden Bl&ouml;dsinn in der Mode mitmachen?</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:31px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Aktuell sind helle oder wei&szlig;e&nbsp;Sportschuhe - zumeist mit gewebten Muster - f&uuml;r den "Casual -Freizeit Look" ein Muss, speziell f&uuml;r den angesagten Trendsetter. Man muss es einfach tragen, um on vogue zu sein.</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:31px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Die&nbsp;"wei&szlig;en Sportschuhe" in&nbsp;projektorientierten Unternehmen hei&szlig;en gerade "agil". Agilit&auml;t ist angesagt. &Uuml;berall h&ouml;rt man, was nicht andere Unternehmen alles agil machen.<br />Kein Wunder -&nbsp;ist ja auch zu verlockend, was da (von so manchen Beratungsunternehmen) versprochen wird: Alles wird um vieles schneller, weniger B&uuml;rokratie, weniger Papierkram, keine st&ouml;renden Prozesse und man kann so viel in der&nbsp;Projektrealisierung an Zeit einsparen - wobei man &auml;ndern kann was und wie man will. Nein, man soll sogar &auml;ndern&nbsp; und den Kunden in der Realisierung einbinden, dass er sich w&uuml;nschen und &auml;ndern kann was er will - zu jedem Zeitpunkt. Wir sind ja so agil und flexibel und k&ouml;nnen auf alle W&uuml;nsche zu jederzeit eingehen - ist ja kein Problem. &Uuml;berspitzt trichten uns Alle ein: "Nimm eine Prise Agilit&auml;t2236 und alles in deinen Projekten wird gut."</font><br /><br /><font color="#3f3f3f">Die Arbeitsweise ist nun auf einm <em>Backlog, Story</em> und <em>Velocity</em>. Und wir machen kein <em>Meeting</em> mehr, sondern haben ein <em>Daily</em>. Jeder schwimmt schon auf der Welle des agilen Modetrends und versucht sich seine "wei&szlig;en Sportschuhe" m&ouml;glichst schnell anzuziehen, um vor den anderen Unternehmen&nbsp;anzugeben.&nbsp;&nbsp;</font><br /></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Leider zeigt die Realit&auml;t, dass viele der agilen Gehversuche bedingt oder nicht gut funktionieren. Man k&ouml;nnte sagen, dass die neuen wei&szlig;en Sportschuhe quasi nicht passen.<br /><br />Als Grund&nbsp;kann man&nbsp;&uuml;berspitzt zwei Grundrichtungen&nbsp;ausmachen:</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:31px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Die Chaoten</font><br /></h2>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Diese Gruppen verwechseln "agil" mit "chaotisch" und erteilen jeder Art von aufgebauter Ordnung und Struktur eine Absage. Alles wird irgendwie angefangen, aber nichts mehr wird fertig bzw. abgeschlossen. Jede noch so dumme Idee bekommt auf einmal eine Chance - schlie&szlig;lich sind ja altbew&auml;hrte Business Pl&auml;ne nur mehr <em>old school</em>. Am Ende steht die Erkenntnis, dass agil nicht funktioniert, weil alles im Chaos versinkt.</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:31px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Den Chaoten sei gesagt: Agiles Arbeiten hat Regeln. Jede Freiheit hat ebenfalls Regeln. <font color="#00b0f0">Wenn man in einem Tierpark die einzelnen K&auml;fige aufgibt und einen gro&szlig;en und offenen Tierpark baut, sind da noch immer Mauern - welche die Tiere drinnen h&auml;lt.&nbsp;Die Mauern stehen halt woanders.</font></font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:31px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Der Controlletis</font><br /></h2>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Sieht aus wie agil, riecht wie agil - ist aber nicht agil. Die Controlletis trauen dem neuen Allheilmittel und Frieden nicht und wollen agil die Stunden messen und kontrollieren. Standardfrage: "<em>Wie agil waren wir heute unterwegs?" <em>"K&ouml;nnen&nbsp;</em>sie eine &Uuml;bersicht aller geplanten und detailliert beschriebenen User Stories der n&auml;chsten 6 Monate, mit geplanten Ressourcen aller Sprints, f&uuml;r das n&auml;chste Managementmeeting bereit stellen?" </em>Am Ende steht die Erkenntnis, dass agil nicht funktioniert, weil sich ja gar nichts ge&auml;ndert hat.</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:31px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Den Controlletis sei gesagt: Halbherzig ist schlecht, habt vertrauen in euer Projektteam.</font> <font color="#00b0f0">Genaue Planung ist ein M&auml;rchen, egal ob agil oder nicht.</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:31px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Agiles Arbeiten f&uuml;r beschr&auml;nkte Projekte und Projekphasen kann funktionieren. Es gilt aber die "<em>agile Essenz</em>" zu erkennen, und nicht einfach einen Oldtimer zu einen Sportwagen umzur&uuml;sten.</font><br /></div>  <div class="paragraph"><font color="#3f3f3f">Agil ist eine Reise. Wenn es nicht gleich funktioniert, ist Anpassung erw&uuml;nscht und erforderlich - auch wenn agiles Arbeiten nicht gleich funktioniert. Es ist ein Teil&nbsp;PDCA-Prinzips und &uuml;brigens so alt wie v&ouml;llig aus der Mode gekommenen Cowboy-Stiefel. Nur weil "alle" Anderen wei&szlig;e Sportschuhe&nbsp;im B&uuml;ro tragen, ist es&nbsp;nicht unbedingt&nbsp;sinnvoll, dass man mit&nbsp;zu kleinen&nbsp;wei&szlig;en Schuhe Fussball spielt.&nbsp; Danach wird man keine modischen Trendschuhe haben - sondern&nbsp;mit den&nbsp;bew&auml;hrten Fussballschuhe tribbeln.</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:31px;"></div>  <div class="paragraph">Autor: Dr. David Kronawettleitner<br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Märchen im Riskmanagement]]></title><link><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/maerchen-im-riskmanagement]]></link><comments><![CDATA[http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/maerchen-im-riskmanagement#comments]]></comments><pubDate>Sat, 09 Feb 2019 08:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Risk Management]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.inergy-consulting.com/pm-blog/maerchen-im-riskmanagement</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						          					 								 					 						  M&auml;rchen gibt es &uuml;berall. Schon Kleinkinder wachsen mit den rei&szlig;erischen Geschichten von bunten Fabelwesen und den Gefahren auf. In&nbsp;so manchen K&ouml;pfen bei&nbsp;projektorientierten Unternehmen schwirren ebenfalls "M&auml;rchengeschichten"&nbsp; im&nbsp;Riskmanagement&nbsp;herum. Im "Risk Doctor Partnership Briefing" wurden von Dr. Hillson bekannte Risiko-M&auml;rchen aufgez&auml;hlt. Haben diese wirklich&nbs [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:57.228915662651%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a> <img src="http://www.inergy-consulting.com/uploads/1/1/7/9/117907699/editor/bild1_2.png?1528724104" alt="Risk management inergy" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:42.771084337349%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph" style="text-align:left;"><font color="#515151">M&auml;rchen gibt es &uuml;berall. Schon Kleinkinder wachsen mit den rei&szlig;erischen Geschichten von bunten Fabelwesen und den Gefahren auf. In&nbsp;so manchen K&ouml;pfen bei&nbsp;projektorientierten Unternehmen schwirren ebenfalls "M&auml;rchengeschichten"&nbsp; im&nbsp;Riskmanagement&nbsp;herum. Im "Risk Doctor Partnership Briefing" wurden von Dr. Hillson bekannte Risiko-M&auml;rchen aufgez&auml;hlt. Haben diese wirklich&nbsp; mit der nackten Realit&auml;t was zu tun?</font><br /></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="4"><font size="5">Alle Risiken sind schlecht, da Sie Gefahren darstellen.&nbsp;<br />Treten&nbsp;Sie ein stecken wir in Schwierigkeiten.</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">In der deutschen Sprache wird der Begriff "Risiko" mit einem negativen Ereignis verbunden. Im angloamerikanischen Raum assoziert man "threat" bzw. "risk"&nbsp;jedoch mit einer Bedrohung, als auch mit einer Chance. Warum? Wenn potentielle&nbsp;Risiken nicht eintreten werden in Unternehmen Kosten gespart. Denken&nbsp;wir nur an den Generalunternehmer-Zuschlag. Dieser Zuschlag deckt zum Teil das Schnittstellenrisikozwischen Generalunternehmer und&nbsp;Sublieferanten ab. Wenn es jedoch keine Schnittstellenthemen gibt - dann stellt der Zuschlagssatz einen Gewinn dar - somit eine Chance.</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font size="4"><font color="#a9e976"><font color="#00b0f0"><font size="5">Risikomanagement ist reine Zeitverschwendung. <br />Gehen wir einfach die Probleme an wenn Sie eintreten.</font></font></font><br /></font></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Der Aufwand um &uuml;ber potentielle Projektrisiken nachzudenken, diese zu analysieren,&nbsp;(Gegen-)Ma&szlig;nahmen zu definieren und&nbsp;danach&nbsp;umzusetzen&nbsp;- kostet Zeit und Geld. Wenn man jedoch den Kopf in den Sand steckt und lieber auf den Zug wartet, von welchen man wom&ouml;glich mit Volldampf &uuml;berrollt wird, kostet dies deutlich mehr Geld. Wesentlicher Grundsatz:<br />Pragmatische Ans&auml;tze in Relation zum Nutzen&nbsp; - Keine philosophischen Abhandlungen.</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="4"><font size="5">Nur&nbsp;nicht &uuml;ber die Risiken nachdenken. <br />Was ich nicht wei&szlig;, macht mich nicht hei&szlig;.</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Wenn Risiken nicht erkannt wurden, k&ouml;nnen diese nicht pr&auml;ventiv beeinflusst werden. Die Kosten f&uuml;r die Behebung von Fehlern steigt mit zunehmender Realisierungszeit potentiell an. Fehlerhafte Berechnungen in der Planungsphase k&ouml;nnten mit einigen Arbeitsstunden korrigiert werden. W&uuml;rde man jedoch nichts tun (da man vom Risiko ja nichts wei&szlig;) und w&auml;hrend der Montage den Fehler erkennt - kostet die Behebung um ein Vielfaches mehr.</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="4"><font size="5">Wir brauchen uns nicht um Risiken k&uuml;mmern <br />- wir haben einen Risikomanager.</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Jede im Projekt involvierte Person sollte/muss &uuml;ber potentielle Risiken in seinem Aufgabenbereich nachdenken. Somit w&auml;re jeder im Projekt ein Art "Risikomanager". Ein offizieller Risikomanager dient als Zweigstelle, Informationsdrehscheibe und Moderator, um das Handling von allen Risiken in gef&uuml;hrte Prozedere zu koordinieren.</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="4"><font size="5">Alle Risiken m&uuml;ssen vermieden werden <br />- egal was n&ouml;tig ist und was es kostet.</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Ein Irrglaube, dass man jedes Risiko verhindern kann. Manche Risiken sind einfach nicht beeinflussbar oder aber viel zu teuer im Vergleich zum Nutzen. Daher stellt der sinnhafte Umgang mit Risiken (Risiken &uuml;bertragen, minimieren oder&nbsp; akzeptieren) einen wichtigen Bestandteil des Risikomanagements dar.</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="4"><font size="5">In unserem Projekt gibt es kein Risiko.</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Risiken sind Bestandteil von Projekten. Wenn Sie glauben, dass es kein Risiko in Ihrem Projekt gibt&nbsp;- dann wissen Sie es einfach noch nicht. Auch wenn Unternehmen von den ber&uuml;hmten "Standard"-Projekten sprechen, treten gerade bei diesen Vorhaben unbekannte Risiken ein (welche in den vorherigen Standard-Projekten nicht eingetreten sind).</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="4"><font size="5">Risikomanagement ben&ouml;tigt Zahlen <br />- nur mit einer zahlenm&auml;&szlig;igen Bewertung sind Risiken einsch&auml;tzbar.</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Quantitative Risikoanalysen sind m&auml;chtig&nbsp; und werden bei gr&ouml;&szlig;eren Anlagenbauunternehmen und speziell im angloamerikanischen Raum gefordert. Jedoch lassen sich manche Risiken nicht mit Zahlen quantifizieren.&nbsp;Der Fokus&nbsp;besteht prim&auml;r &nbsp;in der Identifikation von Risiken und in der&nbsp;Ableitung von&nbsp;Ma&szlig;nahmen&nbsp;- nicht in der genauen zahlenm&auml;&szlig;igen Einsch&auml;tzung von Risiken. Besser mehr Zeit in die Identifikation stecken und nur eine rein qualitative Risikoanalyse durchf&uuml;hren als mit vielen gro&szlig;en Zahlen jonglieren.</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="4"><font size="5">Risikovorsorgen oder&nbsp;Reserven f&uuml;r Unvorhergesehenes&nbsp; brauchen wir nicht.</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Ein Budget f&uuml;r Risikoreserven einzuplanen zeugt von Weitblick. Die Projekleiter werden ohnehin mit unvorhergesehenen Situationen konfrontiert, wo Geld ben&ouml;tigt wird. Nur weil in offiziellen Vertriebskalkulationen kein Risikopot ausgewiesen ist hei&szlig;t nicht, dass es ihn nicht versteckt gibt.</font><br /></div>  <blockquote style="text-align:center;"><font color="#00b0f0" size="4"><font size="5">Risikomanagement funktioniert nicht,&nbsp; da identifizierte Risiken nie eintraten - auch ohne Gegenma&szlig;nahmen.</font></font><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><font color="#515151">Risiken treten auch nicht ein, weil Projektbeteiligte sich im Vorhinein damit schon besch&auml;ftigt haben und im Unterbewusstsein dies verhindern - auch ohne Gegenma&szlig;nahmen. Dies tr&auml;gt automatisch zur Verhinderung bei.</font><br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <div class="paragraph">Author: Dr. David Kronawettleitner<br /></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>